Von der Theorie zur Fahrpraxis:
mit Freude
Kurz vor dem Abschluss ihrer Grundschulzeit stand für unsere Viertklässler der 4a und 4b noch ein wichtiger Baustein des HSk-Unterrichts auf dem Programm: die Radfahrausbildung. Im Unterricht wurden zunächst die theoretischen Grundlagen vermittelt – die Geschichte des Fahrrads, Vorfahrtsregeln und alles Wichtige rund um die Verkehrserziehung. Dabei ging es darum, sicher ein Fahrrad zu beherrschen und die Regeln zu kennen, bevor es auf den Übungsplatz ging. Auch der Check des eigenen Fahrrads gehörte dazu. Da sich Theorie und Praxis oft unterscheiden, waren die Kinder sehr gespannt auf die erste Unterrichtsstunde bei der Polizistin Frau Lesser in Gotha. Das richtige, wenn auch ungewohnte Anfahren mit einem fremden Fahrrad sowie die vielen Regeln auf dem Verkehrserziehungsplatz verunsicherten einige Schüler und Schülerinnen. Dennoch war die Vorfreude deutlich zu spüren: Nach der ersten Einheit wollten viele gar nicht aufhören, so viel Freude bereitete ihnen das Lernen und Fahren. Manche Kinder merkten zudem, dass das Fahren von engen Kurven schnell zu einem Problem werden kann.
In den folgenden praktischen Einheiten legte sich die anfängliche Unsicherheit zusehends. Die Kinder bereiteten sich intensiv vor; insbesondere das richtige Linksabbiegen wurde streng geübt, die 8-Punkte wurden auswendig gelernt und sicher auf dem Übungsplatz umgesetzt. Die zunehmende Sicherheit und Freude am Beachten der Regeln stärkten die Kinder. Noch steht die praktische Prüfung aus, aber ich bin mir sicher, dass alle Viertklässler sich nach der absolvierten Radfahrerziehung bewusster und noch aufmerksamer im Straßenverkehr bewegen.
Gemeinsam unterwegs sein heißt: Wir gehören zusammen und übernehmen Verantwortung füreinander.
Text und Foto: Birgit Bechmann, Klassenlehrerin 4a
